Wilhelm Busch (1832-1908) ist bis heute Deutschlands bedeutendster Kinderbuchautor und hatte mit seinen Bildgeschichten, z.B. über „Max und Moritz“, weltweit Erfolg. „Max und Moritz“ ist das am häufigsten verkaufte und übersetzte Kinderbuch. Die Deutschen liebten Busch, obwohl er einsam und zurückgezogen lebte und obwohl er natürlich auch die Deutschen verspottete. Busch war – inspiriert von Schopenhauer – der Ansicht, daß man den schlechten Lauf der Dinge nur mit Humor und Sarkasmus ertragen kann. Seine Werke sind durch die Brille von heute betrachtet derart politisch unkorrekt, daß man sich kaum traut, bestimmte Passagen zu zitieren. Aber wir trauen uns mal:
Es wohnte da ein schwarzer Mann
Der Affen fing und briet sie dann.
(aus: Fipps der Affe)