Werner Graf wurde in die Kategorie „Gegner“ aufgenommen. Der grüne Fraktionsvorsitzende aus Berlin forderte am 2. Juni 2026 ein Werbeverbot für Andersdenkende. Der Anlaß: Das Alternativmedium NIUS hatte Werbeflächen auf Bussen und im U-Bahnbereich gemietet. Graf dazu:

„Bus und Bahn sollen uns vorwärtsbringen und nicht spalten. Sie sollten ein Ort sein, frei von diskriminierenden, rassistischen oder hetzerischen Botschaften. Mit der Neuvergabe der Rechte für Fahrzeugaußenwerbung Ende 2026 müssen die Verträge rechtssicher so gestalten werden, dass menschen- und demokratiefeindliche Inhalte ausgeschlossen werden können.“

Übersetzt: Sollten die Grünen nach der Abgeordnetenwahl 2026 etwas zu sagen haben, will Graf die Meinungs- und Pressefreiheit für Andersdenkende massiv einschränken. Graf hatte sich zuvor auch schon für die Prüfung eines AfD-Verbots ausgesprochen. Es besteht daher neben einem möglichen Verstoß gegen die Meinungs- und Pressefreiheit auch der Verdacht, daß Graf die Chancengleichheit der Parteien (Art. 21 GG) ausgehebelt sehen möchte.