Anna Yeboah wurde in die Kategorie „Gegner“ aufgenommen. NIUS schreibt über sie:
„Yeboah ist Architektin und Kuratorin und war für die Gesamtkoordination des steuerfinanzierten Projekts „Dekoloniale“ verantwortlich. Das Berliner Pilotprojekt beschäftigte sich von 2020 bis 2024 mit der Aufarbeitung des „Kolonialismus und seinen Folgen im Kulturbereich“.
Die Organisationen dahinter? Berlin Postkolonial e. V., die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund e. V.) und ausgerechnet EOTO. Also jener Verein, der am 14. August das „Volksbad“ nutzen will, um weiße Menschen vom Schwimmen auszuschließen. Und genau in diesem Freibad sitzt Yeboah selbst in der Projektkoordination. Für viele dürfte das nach linkem Filz in steuerfinanzierten NGO-Strukturen klingen.“
Alexander Marguier, Chefredakteur des Cicero, ergänzt:
„Die Berliner Volksbühne leistet sich ein temporäres Schwimmbad „für alle“. Doch an diesem Freitag sollte nur dunkelhäutigen Menschen Zugang gewährt werden. Das erinnert nicht nur an Rassentrennung wie im Apartheid-Südafrika – sondern ist es auch.“
Anna Yeboah ist damit nicht das erste Mal aufgefallen. Sie gehörte schon zu den Initiatoren der Initiative Schlossaneigung. Die Petition forderte eine „Prüfung aller Spender der Fassaden des Berliner Schlosses bzgl. rechtsradikaler und antisemitischer Äußerungen“, um eine „Übertragung der Spenden rechtsradikaler, antisemitischer und anonymer Spender an eine antirassistische Initiative“ in die Wege zu leiten. Endziel der Petition ist eine „Brechung der preußenverklärenden Erscheinung des Gebäudes“.
Es besteht folglich bei Yeboah der Verdacht der Deutschenfeindlichkeit.