Hermann Oberth (1894-1989) zählt zu den vier Vätern der Raumfahrt, wobei er als der wirkmächtigste dieser Pioniere beschrieben wird. 1923 veröffentlichte der aus Siebenbürgen stammende Physiker und Gymnasiallehrer das Grundlagenwerk Die Rakete zu den Planetenräumen. Es wurde Jahre später als „Bibel der wissenschaftlichen Astronautik“ gefeiert. Neben der Raketentechnik beschäftigte sich Oberth auch mit Raumstationen sowie wichtigen Details wie Weltraumanzügen. In der Weimarer Republik löste er eine große Raumfahrtbegeisterung aus. In den 1950er-Jahren konzipierte Oberth ein Mondauto. Zudem dachte er über „Weltraumspiegel“ zur Lenkung des Sonnenlichts nach. Er schätzte, daß eine Realisierung zwischen 2018 und 2038 möglich sei. Passend dazu denkt Elon Musk gegenwärtig über Rechenzentren für Künstliche Intelligenz nach, die im Weltraum mit Solarenergie betrieben werden sollen. Musk will das bis 2030 verwirklichen.