Matthias Meisner wurde in die Kategorie „Gegner“ aufgenommen. Der Journalist, der auf seiner Webseite eine eigene Unterseite mit dem Namen der gewaltaffinen „Antifa“ hat, schreibt unter anderem für den „Volksverpetzer“. Unter anderem fordert er – ähnlich wie bei Boris Reitschuster – einen Ausschluss andersdenkender Journalisten aus der Bundespressekonferenz. Darüber hinaus wirft ihm die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung „Diffamierung im Schafspelz der Demokratie“ vor. Meisner habe zusammen mit einem anderen Journalisten einen Redakteur der OAZ als „Sekten-Funktionär“ verleumdet:
„Wer die Pressefreiheit für sich in Anspruch nimmt, muss sich auch ihrer Verantwortung bewusst sein. Und mit dieser wird hier grob fahrlässig umgegangen. Was wir als Verlag erwarten: Volksverpetzer muss alle Falschaussagen im Artikel korrigieren. Denn was der Artikel tut, ist nicht nur eine Verleumdung unseres Mitarbeiters, sondern auch subtile Hetze gegen Anthroposophen, die gleichberechtigter Teil unserer demokratischen Gesellschaft sind. Volksverpetzer will gegen Hetzer antreten, fordert Fakten und beschäftigt Analysten. Und dann erscheint so ein Beitrag. Das ist doch kein Unfall oder Inkompetenz. Es wirkt wie Vorsatz (…)
So wird Volksverpetzer selbst zum Verbreiter von Falschinformationen, um eine systematische Delegitimierung zu praktizieren, und das unter dem Vorwand von Demokratie und Faktentreue. Volksverpetzer – schämt euch! Die beiden Autoren werden sich auf die Pressefreiheit berufen. Eine Schande für all die Journalisten, die jeden Tag gegen das Vorurteil der Lügenpresse anschreiben.“
Unsere Einschätzung: Bei Meisner besteht der Verdacht, daß er seinen journalistischen Aktivismus dazu nutzt, um die Meinungs- und Pressefreiheit von Andersdenkenden gezielt einzuschränken.