Werner Heisenberg (1901-1976) baute auf den Erkenntnissen von Max Planck auf, entdeckte die nach ihm benannte Unschärferelation und erhielt schließlich 1933 den Physik-Nobelpreis. Er war danach wesentlich an der Erforschung der Kernkraft beteiligt. Atomwaffen sah er kritisch, warb aber für eine zivile Nutzung der Kernenergie. 1945 war er zusammen mit Otto Hahn in einem englischen Landhaus interniert und wurde von den Alliierten abgehört. Heisenberg wollte nicht glauben, dass es den Amerikanern gelungen war, eine Atombombe entwickelt zu haben. Erst 1992 wurden die Protokolle darüber freigegeben.
Die Unschärferelation ermöglichte Erfindungen in der Medizin (MRT), bei Halbleitern, der Mikroskopie und von Atomuhren, die wiederum die Voraussetzung für GPS-Systeme sind.