Roman Poseck (CDU) wurde in die Kategorie „Gegner“ aufgenommen. Er ist hessischer Innenminister. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die berüchtigte Meldestelle „Hessen gegen Hetze“. Trotz Kritik am denunziatorischen Charakter dieser Meldestelle entschied sich der CDU-Minister dafür, diese Einrichtung generell fortzuführen und weiter zu finanzieren.
Das selbstgesteckte Ziel der Meldestelle ist es, Inhalte, die „nicht die Mehrheitsmeinung unserer Gesellschaft abbilden“, zurückzudrängen. Neben normalen Bürgern, die sich in sozialen Netzwerken kritisch äußerten („Schwachkopf“), wurden zu diesem Zweck auch konservative Autoren an den Pranger gestellt und bekamen Ärger mit der Justiz.
Es besteht somit der begründete Verdacht, daß Poseck an der Einschränkung der Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) mitwirkt. Im hessischen Landtag äußerten sowohl die FDP als auch die AfD entsprechende Kritik. Der Jurist Joachim Steinhöfel (siehe Video) bezeichnete „Hessen gegen Hetze“ als Teil von „Denunziationsstrukturen“ und die geplanten Reformen von Poseck als „Augenwischerei“.