Noa Sander wurde in die Kategorie „Gegner“ aufgenommen. Er gehört dem Antifa-Bündnis „Widersetzen“ an, das die Parteitage der AfD mit Massenblockaden verhindern will. „Wir wollen die großen Straßen zu machen, sodass niemand zur Messe kommt“, wird Sander in der Presse zitiert. Bei den Blockaden in Gießen im Jahr 2025 wurden dabei über 50 Polizisten verletzt. In Riesa wurden über 30 Straftaten registriert. Eine Distanzierung von den Gewalttätern liegt nicht vor. Im Gegenteil: „Widersetzen“ kritisiert die Polizei für ein zu hartes Vorgehen.
Sander setzte sich zudem für die zu acht Jahren Haft verurteilte Maja T. ein: „Wir fordern die sofortige Rückführung von Maja aus Ungarn, wo kein faires Gerichtsverfahren möglich ist. Nur so können Majas Grundrechte gewährleistet werden (…) Der Faschismus ist das Verbrechen, nicht der Widerstand dagegen. Unsere Solidarität gilt unabhängig von Strategien und Aktionsformen für alle Antifaschist*innen, die diesen notwendigen Widerstand leisten.“ Aus dem zitierten Satz lässt sich schlußfolgern, daß Sander den Einsatz von Gewalt nicht generell ablehnt.
Das Bündnis „Widersetzen“ hat Spenden von der Linken erhalten.