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Seit vielen Jahren spitzt sich der Gegensatz zwischen Stadt und Land zu. In Frankreich führte das zur Gelbwesten-Bewegung. In den Niederlanden demonstrierten tausende Bauern landesweit gegen höhere staatliche Auflagen. In Deutschland finden immer häufiger Bauernproteste als Ausdruck einer „Bauernwut“ (Welt) statt. Sie als Bauern-„Krawalle“ (FAZ) zu denunzieren, schlug fehl, weil der Protest durchgängig friedlich ist.

Regierung und Altparteien haben durch massive Belastungen das Vertrauen der Landwirtschaft, aber auch der Handwerker und des Mittelstandes insgesamt, verspielt. Der Gang zur Wahlurne genügt vielen Bürgern nicht mehr als Ausdruck des Protests.

Unternehmer und Bürger überlastet

Unsere Erzählung sollte wie folgt lauten: Nicht nur die Streichung der Agrardiesel- und KfZ-Steuer-Entlastungen und reine Agrarthemen wie die Düngemittelverordnung, sondern auch Inflation, Energiepreis-Erhöhungen, die CO2-Abgabe, Bürokratie und generell hohe Steuern wirken sich längst im Alltag vieler Unternehmen und Bürger negativ aus. Auch mit kosmetischen Zugeständnissen lässt sich kein Vertrauen mehr zurückgewinnen. Stattdessen ist das globalistische Modell einer Rettung des Klimas und einer Bemutterung der ganzen Welt auf Kosten des deutschen Volks und der Mitte der Gesellschaft gescheitert.

Visuell einprägsam: Traktoren

Der visuell einprägsame Traktoren-Protest der friedlichen Bauern zählt dabei zu den wirksamsten Mitteln, um den viel umfassenderen Kampf um unsere eigenen Existenzgrundlagen massentauglich zu thematisieren. Dabei geht es längst nicht mehr allein um die Bauern, sondern um die immer stärker bevormundete Mitte des deutschen Volks insgesamt.

Hintergrund: Am 6. und 7. Januar 2024 wurde auf Google jeweils über 200.000-mal nach den Bauernprotesten gesucht.