Uwe Kemmesies wurde in die Kategorie „Gegner“ aufgenommen. Er „leitete von 2005 bis März 2024 die von ihm initiierte Forschungsstelle Terrorismus/ Extremismus im Bundeskriminalamt“, heißt es auf praeventionstag.de. Zudem steht er bis heute im Impressum des MOTRA-Projekts.1Stand: 20.04.2026
Es besteht der Verdacht, daß durch dieses Projekt alternative Medien wie die Junge Freiheit und Tichys Einblick kriminalisiert werden. MOTRA wird gefördert von mehreren Bundesministerien und agiert im Verbund mit dem BKA und Universitäten. Im MOTRA-Monitor 2024/25 werden mehrere Alternativmedien in die Nähe von „extremismusaffinen Nutzer:innengruppen“ gerückt:
„Alternativmedien stellen im Kontext dieser Dynamiken wichtige, aber insgesamt eher spezifische Räume radikalisierungsträchtiger Informationsökosysteme dar: Sie leisten zwar auch einen Beitrag zur Verbreitung radikal-extremistischer Weltdeutungen, insbesondere in Sozialen Medien – sie tragen aber vor allem zur Intensivierung extremismusaffiner Einstellungen und ideologischen Homogenität ihrer Nutzungsgruppe bei.“
Werner Sohn, selbst Kriminologe, kritisiert diese Analyse über „angeblich gefährliche Zeitungen“ in der JF scharf. Unsere Einschätzung: Wenn staatsnahe Institutionen im Zusammenwirken mit dem BKA Zeitungen an den Pranger stellen, so wird damit die Pressefreiheit (Art. 5 GG) gefährdet.
Sonstiges: Wie ein Videomitschnitt (siehe unten) zeigt, sprach Kemmesies auf dem Extremismus-Kongress der AfD-Landtagsfraktionen in Berlin am 18. März 2017.