Saskia Esken wurde in die Kategorie „Gegner“ aufgenommen. Die ehemalige SPD-Chefin und Bundestagsabgeordnete sprach sich 2026 für einen Werbeboykott für Andersdenkende und Influencer aus. Anlaß war ein Interview mit Björn Höcke im Format „ungeskriptet“. Esken wörtlich: „Unternehmen, deren Werbung in einem solchen Podcast ausgespielt wird, sollten mal schauen, wie sich das abstellen lässt. Man muss das nicht ertragen, dass ein Faschist – finanziert durch den Werbeetat des eigenen Unternehmens – unwidersprochen vom geplanten Mord am deutschen Volk fabulieren darf. Oder was er da noch alles ausgebreitet hat. Ich sag mal: Blacklisting hilft.“
Die Berliner Zeitung titelte daraufhin: „Esken will unbequeme Journalisten wirtschaftlich vernichten“. Boykottaufrufe sind in Deutschland zwar in der Regel von der Meinungsfreiheit gedeckt. Unzulässig sind sie nur in Verbindung mit wirtschaftlichen Eigeninteressen – etwa gegenüber konkurrierenden Unternehmen.
Bereits davor solidarisierte sich Esken mit der gewaltaffinen, linksextremen Antifa. Zudem kritisierte sie nach Antifa-Krawallen mit schwer verletzten Polizisten nicht etwa die Antifa, sondern die „Einsatztaktik“ der Polizei.
Unsere Einschätzung: Aufgrund mehrerer Vorfälle besteht bei Esken der Verdacht, daß sie Sympathien für gewaltbereite Kräfte aus dem linken Lager hegt und die Meinungsfreiheit von Andersdenkenden, z.B. durch Boykottaufrufe, eingeschränkt sehen will. Auch wenn diese Äußerungen knapp unter der Strafbarkeitsschwelle liegen, so scheint es dennoch zumindest eine geistige Nähe von Esken zu verfassungsfeindlichen Denkmustern zu geben.